Dem Stammtischs Stammtisch

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  • Der Fokus für Wiedenbrück muss wieder auf den Klassenerhalt liegen.

    Aus der neuen Regionalliga Reform wird ja wohl erstmal nix.

    Das heißt das es keine Mehr Absteiger gibt wie es gewesen wäre wenn es demnächst nur noch 4 Regionalligen gegeben hätte.

    Diese Reform kommt eh erst in ein paar Jahren. Das war von vornherein klar und diese Saison läuft ganz normal.

    Ursprünglich war es aber schon das Ziel, dass es nächste, spätestens übernächste Saison nur noch vier Staffeln gibt.

    Mag aber sein, dass das von Anfang an utopisch war.

    Wattenscheid statt Bochum

  • Wenn sich die 5 Verbände nicht auf ein Modell einstimmig einigen können, dann kommt die Reform erstmal gar nicht.

    SC Paderborn 07, Paderborn Baskets 91, Paderborn Dolphins, Untouchables Paderborn, Kassel Huskies

  • Ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß es überhaupt annähernd ein Modell Regionalliga gibt, das sich durchsetzen könnte.

    "Was ist wichtiger," fragte großer Panda. "Der Weg oder das Ziel?" "Die Weggefährten," sagte kleiner Drache.

  • Ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß es überhaupt annähernd ein Modell Regionalliga gibt, das sich durchsetzen könnte.

    Das gab es durchaus und gibt es auch.

    Es wäre das sogenannte Kompassmodell gewesen, bei denen aus 80 Regionalligisten vier Liegen KI gestützt so aufgeteilt werden, dass die Fahrtstrecken möglichst kurz sind.

    Das ergäbe von Saison zu Saison leicht abweichende Zusammenstellungen der Staffeln.

    Nun wurde darüber abgestimmt unter den Vereinen, jedoch wurden die Modalitäten kurz vor der Abstimmung noch einmal geändert, sodass manche Vereine die Abstimmung sogar boykottiert haben.

    Unter anderem wurde die Staffelgröße von 20 auf 18 reduziert, was so nur 72 Mannschaften statt 80 Mannschaften für Liga vier ergibt. Grade bei den Kellerkindern der Liga natürlich ein Schlag in die Magengegend.

    Zudem wurde auch die Abstimmungsmodalität geändert. Zunächst sollte eine absolute Mehrheit unter allen abstimmenden Vereinen ausreichend sein. Aber das wurde so geändert, dass nun auch innerhalb aller Regionalverbände

    die Mehrheit für das neue Modell sein muss.

    Kommt man nun zum Abstimmungsergebnis, sieht man, das sogar trotz der Widrigkeiten eine (wenn auch knappe) absolute Mehrheit für das Kompassmodell zustande gekommen ist. Lediglich im Südwesten (wo sich die Mehrheit dafür aussprach das die

    Regionalligen Bayern, Nordost und Nord zu zwei Ligen verschmolzen werden) und in Bayern (wo die Mehrheit dafür war, dass neue Modelle erarbeitet werden sollen) stimmten gegen das Modell.

    Der Südwesten agierte hier absolut egoistisch und will an den eigenen Privilegien festhalten auf Kosten anderer Verbände. Und in Bayern ist man einfach ignorant, anders kann man es leider nicht sagen.

    Näher an eine Konsensfähige Lösung für die nun schon jahrelange Ungerechtigkeit kommt man meines Erachtens nicht heran. Das Modell bietet vor allem Flexibilität, minimale Eingeständnisse durch die Vereine und sogar mehr Attraktivität für die Fans, denn man spielt auch mal gegen andere Vereine als sonst. Lediglich die Verbände haben ein ehrliches Interesse sich dagegen zu stellen. Da zum Beispiel der WDFV die Schirmherrschaft über eine eigene Liga verlieren würde. Also letzten Endes ein Ringen um Macht, bei dem am Ende die sportliche Fairness auf der Strecke bleibt.

  • :amkopfkratz: Von dem ich nicht glaube, dass es sich als langfristige Lösung durchsetzt.

    "Was ist wichtiger," fragte großer Panda. "Der Weg oder das Ziel?" "Die Weggefährten," sagte kleiner Drache.

  • Welcher Aspekt der Lösung lässt dich an der Langfristigkeit zweifeln?
    Der Status Quo ist ja als Übergangslösung gedacht gewesen und entwickelt sich mehr und mehr zur Dauerlösung skandalöser Weise.

    Das Kompassmodell ist doch für alle Seiten fairer.

  • Das Auf- und Abstiegsmodell ist ja nicht das einzige Problem der Liga. Deshalb wird es immer viel Potential für Unzufriedenheit und damit für Änderungen geben.

    "Was ist wichtiger," fragte großer Panda. "Der Weg oder das Ziel?" "Die Weggefährten," sagte kleiner Drache.

  • Nur weil es mehrere Probleme gibt bedeutet das ja nicht, dass man keines davon lösen darf.

    Ein Problem nach dem anderen...

    Im Anschluss an eine faire Aufstiegsregelung dürfen Zweitvertretungen gerne noch in ein eigenes Ligensystem ausgegliedert werden.

    Oder auf welche Probleme spielst du an?

  • Genau. Ich glaube, dass die Regionalliga als Grenze zwischen Profi- und Amateurfussball immer wieder angepasst werden wird, ohne dass die Zufriedenheit sonderlich zunimmt.

    "Was ist wichtiger," fragte großer Panda. "Der Weg oder das Ziel?" "Die Weggefährten," sagte kleiner Drache.

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